Die alte Hauptstadt Maltas liegt auf einem 190 m hohen Hügel. Von dort hat man einen wunderschönen Blick über die Insel bis zur Küste. Mdina hat ca. 400 Einwohner und es gibt dort keinen Autoverkehr (außer für die Anwohner).
Die Geschichte Mdinas beginnt mit den Römern, die zuerst das Hochplateau besiedelten und Festungsmauern zogen. Den Namen erhielt die Stadt später von den Arabern. “Medina” bedeutet in der arabischen Sprache so viel wie “Stadt, von Mauern umgeben”. Die Araber zogen auch eine neue Festungsmauer und huben den Stadtgraben aus.
1090 wurde Mdina von dem Normannen Herzog Roger erobert. Er hatte eine Kathedrale bauen lassen und führte ein Feudalsystem ein, aus dem der maltesische Adel hervorging.
Später war Mdina unter spanischer Herrschaft und erhielt den Namen “citta nobile”. Als dann der Johanniterorden die Regentschaft hatte, erhielt die Stadt den Beinamen “citta vecchia” und verlor allmählich an Bedeutung. Nach einem Erdbeben 1693 wurden viele Gebäude zerstört und von den Ordensrittern wieder aufgebaut.
Als die Briten die Kolonialherrschaft übernahmen, wurde es ruhig um Mdina und die Stadt versank in Stille.
Für mich ist Mdina tatsächlich ein Ort der Stille. Wenn man durch das Stadttor geht und dann durch die kleinen Gässchen wandert, hat man ein wenig das Gefühl, im Mittelalter zu sein…
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