Oldtimer

25. Juli 2010

Die Tage der alten Busse sind gezählt. Nach und nach werden die alten gegen hochmoderne neue Busse augetauscht.

Sicherlich war es für die Malteser nicht besonders lustig, in den alten Gefährten täglich über die Insel zu fahren. Für Touristen aber war das natürlich eine besondere Attraktion. Meistens ist in den Bussen schon so ziemlich alles kaputt was nur kaputt gehen kann. Wenn ein Bus losfährt, sollte man nicht gerade in der Nähe des Auspuffs stehen (hust). Dafür sorgen die meisten Busfahrer für ein liebevolles Ambiente. Viele Busse sind außen bemalt und innen befinden sich oft Heiligenfiguren oder andere persönliche Utensilien. Manchmal habe ich gestaunt, wie es technisch noch möglich ist, die Busse vorwärts zu bewegen.
Welcome aboard!

Egal, ob alt oder neu, das Bussystem ist das Gleiche. Der zentrale Busbahnhof befindet sich am Triton Brunnen, direkt vor den Toren Vallettas. Von dort verkehren die Busse in alle Richtungen der Insel.

Nur selten gibt es Querverbindungen, daher fährt man fast immer über Valletta, um sein Ziel zu erreichen. Die Tickets sind sehr preisgünstig und man sollte immer Kleingeld bereit halten, da die Fahrer keine Scheine annehmen. An den Bussen wird immer nur die Liniennummer angezeigt, nicht der Zielort. Es empfiehlt sich, einen Fahrplan zu besorgen, den man entweder am Busterminal oder an der Tourist Information in Valletta erhält. Dieser Fahrplan besteht aus einem beidseitig bedruckten DIN-A4-Blatt und passt so bestens in jede Tasche. Wenn man Glück hat, bekommt man die Kopie von der Kopie der Kopie und so wird dann das Bus fahren zu einem unvergesslichen Erlebnis. Enjoy your trip!

Ähnliche Artikel:

  1. Malta – Im Herzen des Mittelmeeres
  2. Malta mit dem Leihwagen erkunden
  3. Tempel & Mysteriöses
  4. 3. Tag: Gozo
  5. 5. Tag : Ghajn Tuffieha Bay