Hotelbewertung schreiben

Sauberkeit und Ausstattung der Zimmer sind wichtige Informationen

Sie haben eine Pauschalreise gebucht, nun stellen Sie am Urlaubsort fest, dass im Hotel die Hygiene zu wünschen übrig lässt und das Buffet sehr einseitig ist. Solche negativen Aspekte gehören ebenso in eine Bewertung wie Strandnähe, freundliches Personal und eine gepflegte Hotelanlage. Urlaubsportale stellen für Urlauber die erste Anlaufstelle dar, um sich über ein Hotel zu informieren. Jedoch sollten Leser sowohl auf die Urlaubsart des Schreibers als auch auf das Gesamtbild der Kritik achten. [...]

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Heute wollte ich unbedingt noch mal Valletta erkunden und ein bisschen shoppen. Also machte ich mich nach dem Frühstück zur Bushaltestelle auf und genoss die Busfahrt. Als ich am Bus Terminal ausstieg, fiel mir auf, dass ich meinen Fotoapparat vergessen hatte. Ich Dummerchen! Es war Samstag und die Stadt kam mir noch voller vor als beim letzten Besuch. Neben all den Sehenswürdigkeiten fand ich es wieder einfach nur schön, durch die Straßen zu schlendern. Diese Stadt ist wie aus einem Guss erbaut. Nach der großen Belagerung der Türken von 1565 waren die gekrönten Häupter Europas, z.B. die protestantische Königin Englands, Elisabeth I., sehr erleichtert darüber, dass der Johanniterorden den Islam in den östlichen Mittelmeerraum zurückgedrängt hatte. Sie spendeten daher große Geldbeträge, von denen innerhalb von nur zehn Jahren die neue Hauptstadt Valletta erbaut wurde. Valletta war eine der ersten Städte, die sozusagen vom Reißbrett geplant wurde und verdankt ihren Namen dem Großmeister Jean Parisot de la Vallette, der gegen die Türken mit seienen Rittern gekämpft hatte. [...]

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Als ich an diesem Morgen aufwachte, war strahlender Sonnenschein. Ich war zunächst etwas unentschlossen, was ich an diesem Tag machen würde. Nach langem Hin- und herüberlegen, entschloss ich mich, noch mal an die Ghajn Tuffieha zu fahren. (Übersetzt heißt Ghajn Tuffieha übrigens Augapfelbucht!) Schließlich würde es das letzte Mal sein, dass ich in diesem Jahr baden könnte. Also habe ich mir meine Badesachen geschnappt und bin wieder in den Bus gestiegen. Diesmal war ich die einzige, die an der Ghajn Tuffieha aus dem überfüllten Bus ausstieg, und in einigen Gesichtern anderer Fahrgäste konnte ich Verwunderung feststellen, wie man denn nur hier aussteigen kann. Ich kannte mich ja schon aus, hüpfte die Treppe herunter, kaufte mir an der Bude ein Kinnie und ließ mich auf meinem Badetuch nieder. Heute waren mindestens 20 Menschen an der Bucht, immer noch relativ wenige. Da es windig war, schwappten heute Wellen ans Ufer. Gestern war das Meer ruhig. Das Baden war heute daher eine besondere Freude, da ich es liebe, mich einfach nur in die Wellen zu werfen. [...]

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Nach dem Frühstück habe ich Gerhild vom Hotel Kennedy Nova abgeholt und von dort sind wir zur Bushaltestelle Sliema Ferry gelaufen. Von dieser Haltestelle fahren auch die Foto Mosta Kuppelwenigen Querverbindungen. Die meisten Buslinien fahren von oder nach Valletta. Ich vermute, dass das auf dieser Insel, die etwa nur halb so groß wie Berlin ist, nicht anders organisierbar ist. Wir stiegen in die Linie 65 in Richtung Mdina ein, mit der wir nach Mosta fuhren. Mosta befindet sich in etwa in der Mitte der Insel und hat eine besondere Sehenswürdigkeit, den Dom. Der Dom hat die viertgrößte Kuppel der Welt, mit 42 m Innendurchmesser. Mich hat das sehr beeindruckt. Gerhild meinte, der Dom hätte sie sehr an das Pantheon in Rom erinnert. In einem Nebenraum der Kirche kann man eine Bombe sehen, die im 2. Weltkrieg von den Deutschen abgeworfen wurde. Die Bombe fiel während eines Gottesdienstes in die Kirche und wie durch ein Wunder explodierte sie nicht und es gab weder Tote noch Verletzte. Dieses Ereignis hat wohl die Gläubigkeit der Malteser noch verstärkt. [...]

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3. Tag: Gozo

17. Juli 2010 in Reisebericht

Was ich an diesem Tag machen würde, wusste ich schon vor der Abreise aus Deutschland: eine Jeeptour nach Gozo zusammen mit Kollegin und ihrem Mann. Eigentlich wollte ich wegen des kurzen Aufenthaltes gar nicht nach Gozo, aber im Malta-Chat mit sehr sympathischen Menschen traf ich auf einen gewissen Rafael. Und schon war die Tour eingeplant. Um es vorweg zu sagen, Gozo auf diese Art kennen zu lernen, halte ich für ideal. Öffentliche Busse fahren dort selten und die organisierten Ausflüge für die breite Masse, bei denen man Damen mit bunten Regenschirmen hinterher laufen muss…….. naja, nicht mein Geschmack. Und so holte uns John, ein Malteser von unseren Hotels ab und fuhr uns quer über Gozo. Mit uns im Jeep saßen noch zwei nette holländische Damen, die über den Tod von Prinz Claus noch etwas traurig waren. Nach der Fahrt mit einer großen Fähre, die in Mgarr anlegt, fuhren wir erst einmal zu einem Aussichtspunkt, wo uns John einiges über die Insel erzählte, unter anderem dass viele ältere Menschen auf der Insel leben, die dort ihren Ruhesitz haben. [...]

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Am Morgen bin ich erst mal zum Reiseleiter gegangen, damit dieser sich die Daten für meinen Rückflug notieren konnte. An einem von ihm feilgebotenen organisierten Ausflug war ich sowieso nicht interessiert. Also habe ich mich dort nicht lange aufgehalten und bin in Sliema zum Felsstrand marschiert, um mich dort erst mal von der Sonne verwöhnen zu lassen. Nach ca. einer Stunde überlegte ich, ob ich mit meinem Schnupfen und Husten schwimmen gehen sollte oder nicht. In Sliema gelangt man vom Felsstrand über Leitern ins Wasser. Der Felsstrand ist nicht so einladend, dass man dort einen ganzen Tag verbringen würde, aber um ein kurzes Bad zu nehmen, bevor man sich etwas auf der Insel anschaut, ist es ideal. Ich sollte aber gar nicht zum Schwimmen kommen, denn plötzlich fragte mich ein älterer maltesischer Herr, ob ich ihm die Uhrzeit sagen könne. Das tat ich auch und sofort entwickelte sich ein Gespräch, bei dem ich gleich feststellen konnte, dass meine Englischkenntnisse nicht völlig eingerostet waren. Er fragte, ob er sich zu mir setzen könne und erzählte von seinem Beruf, der wohl mit der Arbeit bei einem hiesigen Sozial- oder Wohnungsamt vergleichbar sein muss. Und während er so über die Drogenpolitik Maltas und die maltesische Jugend, die in der Schule nicht mehr richtig lesen und schreiben lernen würde, plauderte, stellte ich fest, dass er mittlerweile gefährlich nah an mein Handtuch gerückt war bzw. schon fast drauf saß. Mir war es sicherer, mich von ihm zu verabschieden, zumal ich sowieso noch nach Valletta fahren wollte. Als ich ging, hat er mir noch einen schönen Tag gewünscht und es war kein Problem für mich zu gehen. Keine Ahnung, vielleicht war ihm nur langweilig. In jedem Fall kann ich aber sagen, dass die Malteser sonst ein sehr freundliches Volk sind und nicht aufdringlich, auch die Verkäufer nicht. Ich habe mich auf der Insel auch nie unsicher gefühlt. [...]

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1. Tag Anreise

12. Juli 2010 in Reisebericht

Nun war es endlich soweit, dass ich nach Malta fliegen sollte. Ich stieg in meinem Wohnort Koblenz in den Zug ein, um zum Flughafen Frankfurt zu fahren. Im Zug fiel mir eine Frau auf, die permanent an ihrem großen knallorangefarbenen Koffer herumhantierte, weil dieser ständig umfiel. Ich fragte mich, wohin sie wohl wollte mit solch schwerem Gepäck. In Frankfurt angekommen, ging es erst mal durch etliche Gänge, über Rolltreppen und Schwebebahnen, bis ich endlich am Schalter angelangt war. Ich reihte mich in die Schlange zum Einchecken ein und hörte plötzlich ein erschöpftes Stöhnen hinter mir. Ich drehte mich um und da stand doch tatsächlich die Frau mit dem orangefarbenen Koffer. “Ach nee, auch nach Malta? Wo denn hin? Ach so, Sliema, da fahre ich auch hin. Fahren Sie auch alleine, nee gibt’s doch nicht, ich auch. Da werden wir uns ja bestimmt mal über den Weg laufen.” Das fing ja interessant an. Übrigens wog ihr Koffer 8 Kilo zu viel, was aber kein Problem darstellte, zumindest bei Air Berlin nicht. Sie gab einfach nur an, wandern zu wollen, wobei man ihr viel Spaß wünschte. In Wirklichkeit hatte sie wohl ihre halbe Bibliothek eingepackt.
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Vor dem Abflug

11. Juli 2010 in Reisebericht

Dieses Jahr wollte ich mit meiner Freundin irgendwo im sonnigen Süden Urlaub machen. Mir war das besonders wichtig, weil ich mir nach dem Abschluss einer Zusatzausbildung und einer stressigen Zeit am Arbeitsplatz unbedingt mal so richtig etwas gönnen wollte. Wenige Wochen vorher sagte meine Freundin mir jedoch ab. Also was tun? Mein Freund war ein totaler Reisemuffel. So blieb mir nur, entweder zu Hause zu bleiben oder mich alleine auf den Weg zu machen. Ich brauchte nicht sehr lange nachzudenken und entschied, dass die anderen doch einfach daheim bleiben sollen, mich hielt das von meinen Plänen nicht ab. Nun brauchte ich nur noch ein geeignetes Reiseziel. Mir fiel ein, dass ich vor 13 Jahren einmal auf Malta war und dort einen dreiwöchigen Sprachkurs absolviert hatte. Malta hatte ich in sehr guter Erinnerung, gerade auch für alleinreisende Frauen. Also lag es nah, meine Erinnerungen an diesen geschichtsträchtigen Kulturfelsen aufzufrischen. Ich bin schnurstracks ins Reisebüro marschiert und habe eine einwöchige Reise im Oktober gebucht. Ab diesem Zeitpunkt war ich voller Vorfreude und wälzte Reiseführer, um zu überlegen, was ich mir denn dort in jedem Fall ansehen wollte. Dass ich in einer Woche nur einen Bruchteil sehen kann, war mir bereits klar. [...]

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