Heute wollte ich unbedingt noch mal Valletta erkunden und ein bisschen shoppen. Also machte ich mich nach dem Frühstück zur Bushaltestelle auf und genoss die Busfahrt. Als ich am Bus Terminal ausstieg, fiel mir auf, dass ich meinen Fotoapparat vergessen hatte. Ich Dummerchen! Es war Samstag und die Stadt kam mir noch voller vor als beim letzten Besuch. Neben all den Sehenswürdigkeiten fand ich es wieder einfach nur schön, durch die Straßen zu schlendern. Diese Stadt ist wie aus einem Guss erbaut. Nach der großen Belagerung der Türken von 1565 waren die gekrönten Häupter Europas, z.B. die protestantische Königin Englands, Elisabeth I., sehr erleichtert darüber, dass der Johanniterorden den Islam in den östlichen Mittelmeerraum zurückgedrängt hatte. Sie spendeten daher große Geldbeträge, von denen innerhalb von nur zehn Jahren die neue Hauptstadt Valletta erbaut wurde. Valletta war eine der ersten Städte, die sozusagen vom Reißbrett geplant wurde und verdankt ihren Namen dem Großmeister Jean Parisot de la Vallette, der gegen die Türken mit seienen Rittern gekämpft hatte. [...]