Top 3 Sehenswuerdigkeiten in Valetta

Das Fort in Valletta

Die maltesische Hauptstadt Valetta ist aufgrund ihres kulturellen Reichtums eine einzige große Sehenswürdigkeit. Daher wurde die flächenmäßig kleinste Hauptstadt in Europa auch bereits 1980 in seiner Gesamtheit ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Einst wurde Valetta von den Malteserorden verteidigt. Ein Zeuge aus dieser Ritterherrschaft sind die Bastionen, die sich ringförmig um die Stadt erstrecken und damit ist Valetta wohl die am besten gesicherte Stadt weltweit. Sämtliche Bastionen, die im Uhrzeigersinn angeordnet sind, bekamen die Namen von Heiligen, wie Michael, Andrew oder Barbara. Das große, südliche Stadttor wird von sogenannten Bastionskatzen oder Kavalieren, St.-James und St.-John, überragt. Diese Geschützstellungen wurden ab dem 16. Jahrhundert auf Bastionen errichtet, um von ihnen und den Hauptwällen aus zu feuern. [...]

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Heute wollte ich unbedingt noch mal Valletta erkunden und ein bisschen shoppen. Also machte ich mich nach dem Frühstück zur Bushaltestelle auf und genoss die Busfahrt. Als ich am Bus Terminal ausstieg, fiel mir auf, dass ich meinen Fotoapparat vergessen hatte. Ich Dummerchen! Es war Samstag und die Stadt kam mir noch voller vor als beim letzten Besuch. Neben all den Sehenswürdigkeiten fand ich es wieder einfach nur schön, durch die Straßen zu schlendern. Diese Stadt ist wie aus einem Guss erbaut. Nach der großen Belagerung der Türken von 1565 waren die gekrönten Häupter Europas, z.B. die protestantische Königin Englands, Elisabeth I., sehr erleichtert darüber, dass der Johanniterorden den Islam in den östlichen Mittelmeerraum zurückgedrängt hatte. Sie spendeten daher große Geldbeträge, von denen innerhalb von nur zehn Jahren die neue Hauptstadt Valletta erbaut wurde. Valletta war eine der ersten Städte, die sozusagen vom Reißbrett geplant wurde und verdankt ihren Namen dem Großmeister Jean Parisot de la Vallette, der gegen die Türken mit seienen Rittern gekämpft hatte. [...]

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Am Morgen bin ich erst mal zum Reiseleiter gegangen, damit dieser sich die Daten für meinen Rückflug notieren konnte. An einem von ihm feilgebotenen organisierten Ausflug war ich sowieso nicht interessiert. Also habe ich mich dort nicht lange aufgehalten und bin in Sliema zum Felsstrand marschiert, um mich dort erst mal von der Sonne verwöhnen zu lassen. Nach ca. einer Stunde überlegte ich, ob ich mit meinem Schnupfen und Husten schwimmen gehen sollte oder nicht. In Sliema gelangt man vom Felsstrand über Leitern ins Wasser. Der Felsstrand ist nicht so einladend, dass man dort einen ganzen Tag verbringen würde, aber um ein kurzes Bad zu nehmen, bevor man sich etwas auf der Insel anschaut, ist es ideal. Ich sollte aber gar nicht zum Schwimmen kommen, denn plötzlich fragte mich ein älterer maltesischer Herr, ob ich ihm die Uhrzeit sagen könne. Das tat ich auch und sofort entwickelte sich ein Gespräch, bei dem ich gleich feststellen konnte, dass meine Englischkenntnisse nicht völlig eingerostet waren. Er fragte, ob er sich zu mir setzen könne und erzählte von seinem Beruf, der wohl mit der Arbeit bei einem hiesigen Sozial- oder Wohnungsamt vergleichbar sein muss. Und während er so über die Drogenpolitik Maltas und die maltesische Jugend, die in der Schule nicht mehr richtig lesen und schreiben lernen würde, plauderte, stellte ich fest, dass er mittlerweile gefährlich nah an mein Handtuch gerückt war bzw. schon fast drauf saß. Mir war es sicherer, mich von ihm zu verabschieden, zumal ich sowieso noch nach Valletta fahren wollte. Als ich ging, hat er mir noch einen schönen Tag gewünscht und es war kein Problem für mich zu gehen. Keine Ahnung, vielleicht war ihm nur langweilig. In jedem Fall kann ich aber sagen, dass die Malteser sonst ein sehr freundliches Volk sind und nicht aufdringlich, auch die Verkäufer nicht. Ich habe mich auf der Insel auch nie unsicher gefühlt. [...]

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